1Die Bruderliebe unter euchunter euch, ist nicht im Griechischen. währe fort. 2Vergesset nicht, gastfrei zu seyn; denn dadurch haben Einige, ohne es zu wissen, Engel beherbergt! 3Denket an die Gefangenen, als wäret ihr mit ihnen gefangen, an die Bedrängten, als solche, die ihr auch noch im Leibe wallet. 4Heilig sey Allen die Ehe! Unbefleckt das Ehebett! Hurer und Ehebrecher wird Gott strafen! 5Frei von Habsucht sey euer Verhalten! Seyd zufrieden mit dem, was ihr habet! Denn Er hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen; ich will dich nicht versäumen; 6so daß wir getrost sagen können: Der Herr ist mein Helfer, ich fürchte nichts; was kann ein Mensch mir thun? 7Gedenket an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes verkündigt haben; sehet auf den Ausgang ihres Verhaltens, folget ihrem Glauben; 8Jesus Christus ist gestern und heute derselbe, auch bis in Ewigkeit. 9Lasset euch nicht von vielerlei und fremden Lehren umhertreiben! Das Herz mit der Gnade stärken ist das Allerbeste. Es kommt nicht auf diese oder jene Speise an; die sich daran halten, haben keinen Nutzen gehabt. 10Wir haben einen Altar, von welchem diejenigen nicht essen dürfen, die den Stiftshüttendienst noch mitmachen. 11Denn das Blut der Thiere wird vom Hohenpriester in das Heiligthum für die Sünde gebracht, ihre Körper aber werden verbrannt außerhalb des Lagers. 12Darum hat auch Jesus, um mit seinem eigenen Blute das Volk zu heiligen, außer dem Stadtthor gelitten. 13So lasset uns denn zu ihm hinausgehen außer dem Lager, und seine Schmach tragen. 14Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern wir suchen die künftige. 15Durch ihn also wollen wir Gott beständig Lobopfer bringen, ich meine, die Frucht der Lippen, welche seinen Namen preisen. 16Vergesset nicht wohlthätig zu seyn, und mitzutheilen; denn solche Opfer gefallen Gott wohl. 17Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen,ihnen, fehlt im Griechischen. denn sie wachen über eure Seelen, und müssen darüber Rechenschaft ablegen; daß sie das mit Freuden thun, und nicht mit Seufzen; denn dieß würde euch keinen Nutzen bringen. 18Betet für uns! Unser Trost ist zwar der, daß wir ein gutes Gewissen haben, indem wir uns bestreben, in allen Stücken einen guten Wandel zu führen; 19allein ich bitte euch um so dringender, dieses zu thun, damit ich desto schneller euch wiedergegeben werde. 20Aber der Gott des Friedens, welcher von den Todten erweckt hat unsern Herrn, Jesum Christum, den großen Hirten der Schafe, durch das Blut des ewigen Bundes, 21stärke euch in allem Guten, damit ihr seinen Willen erfüllet; er vollbringe in euch, was ihm wohlgefällig ist, durch Jesum Christum, welchem sey Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. 22Ich bitte euch aber, Brüder! nehmet das Wort der Ermahnung gut auf! Denn ich habe euch kurz geschrieben. 23Wisset, daß der Bruder, Timotheus, wieder frei ist, mit ihm werd' ich euch sehen, wenn er bald kommt. 24Grüßet alle eure Vorsteher und alle Heiligen. Es grüßen euch die Brüder aus Italien. 25Die Gnade sey mit euch Allen! Amen.